Kurzbeschreibung

TwinLife ist eine auf zwölf Jahre angelegte repräsentative verhaltensgenetische Studie zur Entwicklung von sozialer Ungleichheit.

Das Langfristvorhaben läuft seit 2014 und befragt in einem jährlichen Turnus über 4000 in Deutschland lebende Zwillingspaare und deren Familien zu unterschiedlichen Lebensabschnitten. Mit Hilfe von Informationen von ein- und zweieigen Zwillingspaaren können nicht nur soziale Mechanismen sondern auch genetische Differenzen zwischen Individuen, sowie die Kovariation und Interaktion beider Einflussgrößen betrachtet werden.

Um die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Einflussfaktoren dokumentieren zu können, ist es dabei wichtig, eine Familie über mehrere Jahre hinweg umfassend zu untersuchen. Inhaltlich werden dabei sechs bedeutsame Bereiche fokussiert: Bildung und Bildungserfolg, Karriere und Erfolge auf dem Arbeitsmarkt, Integration und Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben, Lebensqualität und wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten, physische und psychologische Gesundheit sowie schließlich Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten. Die so erhobenen Daten können Aufschluss über Fragen zur Entstehung von sozialen Unterschieden geben und sollen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich gemacht werden.

 

Wie ist der aktuelle Stand?

Seit dem Beginn im Jahr 2014 ist wirklich viel passiert! Inzwischen sind die erste Haushaltsbefragung sowie das erste Telefoninterview abgeschlossen und die zweite Haushaltsbefragung befindet sich in den letzten Zügen. Aktuell bereiten wir vom TwinLife-Team bereits das Befragungsprogramm für die dritte Haushaltsbefragung vor!

Aber auch sonst haben wir einiges zu tun. Nach einem gelungenen Advisory Board Meeting im Dezember 2015, stand im Januar 2018 bereits das nächste Treffen an. Es ist immer wieder schön, die Leute wiederzusehen, die die Leidenschaft für dieses Projekt teilen! Auch auf Konferenzen, wie zum Beispiel der DPPD (2017) in München oder der BGA (2018) in Boston, gelingt es uns immer wieder, andere Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler für unsere Arbeit zu begeistern. Hier erhalten wir auch immer wieder positives, motivierendes Feedback.

Doch es sind nicht nur die Wissenschaftler, deren Feedback uns bewegt! Häufig erhalten wir E-Mails von Eltern, die uns unbedingt weiter unterstützen und ihren Dank ausdrücken möchten. Da wir uns für die Teilnehmer unserer Studie jedoch ständig weiterentwickeln und verbessern möchten, sind auch Kritik und Anregungen jederzeit willkommen! 

 

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